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Erfolgreiches Kontinenz-Training mit Biofeedback |
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Die Symptome der analen Inkontinenz bestehen in unkontrollierter Darmentleerung oder im unbemerkten Ausfließen zumeist dünner Stuhlbestandteile. Stuhlinkontinenz ist fast immer heilbar. In mehr als 60 % aller Fälle ist die Stuhlinkontinenz funktioneller Natur. Eine der Methoden mit sehr gutem Therapieerfolg ist das Sphinkter-Training in Verbindung mit einer Verhaltensänderung. Durch das Biofeedback-Training lassen sich in den meisten Fällen unnötige chirurgische Eingriffe vermeiden. Auf jeden Fall bringt die Biofeedback-Therapie eine Besserung. Ziel des Biofeedback-Trainings ist es die Kontraktionskraft der Sphinkter- und Beckenbodenmuskulatur zu verbessern. Der Erfolg des Trainings ist meist unabhängig von der Störung, die der Inkontinenz zugrunde liegt. Biofeedback ist vor allem dort erfolgreich, wo eine organische Ursache der Inkontinenz und eine starke Motivation zum Überwinden dieses Leidens vorliegt. Die meisten Übenden werden im Verlauf des Trainings kontinent und bleiben es auch. Ein bewährtes Therapieprogramm besteht aus zwei Teilen:
Es gibt verschiedene Formen der Harninkontinenz. Unter der sogenannten Stressinkontinenz leiden mehr als 10 % aller Frauen - darunter auch viele junge Frauen. Bei plötzlichen Bewegungen geht ungewollt etwas Urin ab. So sind Lachen oder Niesen oftmals die Auslöser. Ursache daran ist meistens eine schwache Beckenbodenmuskulatur, die durch große Belastung z.B. während der Schwangerschaft an Elastizität verloren hat. Man spricht von einer Beckenbodensenkung. Eine Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit und Besserung des unwillkürlichen Urinverlustes sind gymnastische Übungen der Beckenbodenmuskulatur mit Unterstützung durch Biofeedback. Das Training der Beckenbodenmuskulatur dient zur Vorbeugung und Behandlung unkontrollierten Urinabgangs. Dabei sollen die Muskeln des Beckenbodens und der Harnröhre so gestärkt werden, daß auch bei Druck auf die Blase durch Husten, Heben, Lachen usw. ein vollständiger Verschluß bestehen bleibt. Die Behandlungserfolge bei Harninkontinenz liegen mit der Biofeedback-Methode bei über 75%. Im Beckenboden liegen die
Muskeln, die Organe im Bauch nach unten hin abstützen. Von dieser
geschwächten Funktion sind dabei oft auch die Schließmuskeln
des Afters und der Blase betroffen. Die meisten Leiden dann nicht nur unter
Streß-, sondern häufig auch unter Stuhlinkontinenz. Doch wie
alle Muskeln lassen sich auch die Schließmuskeln trainieren und kräftigen.
Allerdings haben viele Frauen Schwierigkeiten mit dem Beckenbodentraining,
da es gar nicht so leicht ist, die entsprechende Muskulatur zu erfühlen.
Der MYO-Trainer 2000 zeigt in diesen Fällen optisch und akustisch
sofort an, wenn die entsprechende Muskulatur aktiviert wird. Innerhalb
kürzester Zeit lernen die Patienten so, ihre Übungserfolge durch
die gezielte Aktivierung Beckenbodenmuskulatur positiv zu beurteilen und
in Verbindung mit einer Besserung der Symptomatik als Behandlungserfolg
einzuschätzen.
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